15. November 2010

I. Schulz beendet Mitgliedschaft

In den Schreiben vom 15.11.2010 teilt I. Schulz U. Jacob bzw. H.-G. Richter sowie dem Amtsgericht das Ende seiner Mitgliedschaft im eingetragenen Verein "Die Altapostolische Kirche (Deutschland) e.V." mit. Auch die anderen Vereinsmitglieder verlassen den Verein. Das Amtsgericht ändert am 06.12.2010 die Eintragung im Vereinsregister bezüglich des Geschäftsführers.

21. Oktober 2010

Amtsgericht fordert Stellungnahme von I. Schulz

Anlässlich der Stellungnahme der Rechtsanwälte Hager Partnerschaft vom 05.10.2010 zur Aufklärungsverfügung (vom 19.08.2010) fordert das Amtsgericht mit Schreiben vom 21.10.2010 I. Schulz erneut zur Stellungnahme auf. Die Anlagen 6/7 wurden I. Schulz vorher nicht bekannt gemacht. Dem Schreiben der Rechtsanwälte liegt folgende umfangreiche Dokumentation bei.

2. Oktober 2010

5. Mitgliederversammlung

Die am 02.10.2010 stattfindende außerordentliche Mitgliederversammlung des Vereins hat im Wesentlichen die vorhergehenden Sachverhalte zum Inhalt.
  • TOP 1: Ausführliche Diskussion finden die Punkte
    • der aktuellen Situation des Vereins
      • insbesondere die Klärung zur Position des Geschäftsführers ohne Ankündigung gegenüber den Vereinsmitgliedern direkt über das Amtsgericht
      • und deren Kosten und die
      • Amtsenthebung von I. Schulz
    • die Zukunft des Vereins
      • Bestrebung zur Änderung der Rechtsform gegen die Beschlusslage des Vereins
      • Liquidation
  • TOP 2: Die Aufforderung zum Austritt von S. + U. Jacob und H. + H.-G. Richter wird von den Betroffenen abgelehnt.
  • TOP 3: Es wird mehrheitlich entschieden, I. Schulz das in der 4. Mitgliederversammlung (S. 13) erteilte Mandat zur Gründung einer Körperschaft öffentlichen Rechts (KöR) zu entziehen.

24. September 2010

Mitteilung der CoA

Die Conference of Apostles teilt am 24.09.2010 mit, dass sie keine Möglichkeit hat gegen die Entscheidung des Apostolat in Europa zu intervenieren. I. Schulz stellt mit E-Mail vom 29.09.2010 seine Gedanken dar.

29. August 2010

Stellungnahme I. Schulz

Mit Schreiben vom 29.08.2010 stellt I. Schulz seinen Standpunkt zu den vom Amtsgericht erfragten Punkten dar. Anbei finden sich der Beschluss über den Vorsitzenden des Apostolats vom 01.08.2008 und einen Auszug aus dem Protokoll des JIC vom 05.04.2001.

19. August 2010

Amtsgericht bittet um Stellungnahme

Mit Schreiben vom 19.08.2010 räumt das Amtsgericht I. Schulz die Möglichkeit der Stellungnahme ein. Mit übersandt wird die Argumentation der Hager Partnerschaft zur Abberufung und Neubestellung des Geschäftsführers und die von U. Jacob und H.-G. Richter der Kanzlei erteilte Vollmacht.

29. Juli 2010

Versuchte Änderung des Geschäftsführers

Mit der Rechnung des Notars vom 29.07.2010 wird I. Schulz darüber in Kenntnis gesetzt, dass U. Jacob und H.-G. Richter beim Amtsgericht Frankfurt (Oder) H.-G. Richter als neuen Geschäftsführer benennen wollen. Der angeführte Beschluss des Apostolats wird nicht übermittelt. I. Schulz weist mit Schreiben vom 31.07.2010 an U. Jacob/H.-G. Richter drauf hin, dass der Verein extern allein durch ihn als Geschäftsführer vertreten wird und übermittelt dem Amtsgericht seinen Einspruch mit Schreiben vom 11.08.2010.

14. Juni 2010

Einspruch bei der "Conference of Apostles" (CoA)

I. Schulz übersendet mit Schreiben vom 14.06.2010 einen Einspruch gegen die Amtsenthebung an den Sekretär der "Conference of Apostles". Daraufhin übermittelt das Apostolat einen Tag später die Ankündigung rechtlicher Schritte.



14. Mai 2010

Versuchte Ablösung des Geschäftsführers

Mit E-Mail vom 14.05.2010 informiert I. Schulz die Mitglieder des Vereins über den Versuch der Anwälte Ashersons aus Kapstadt, den Geschäftsführer des AAK(D) e.V. abzulösen. H.-G. Richter stellt auf Nachfrage dazu den Bezug zu der Resolution 17 bzw. Resolution 18 des Apostolat her. S. Schulz übersendet seine Klarstellung an H.-G. Richter mit Schreiben vom 17.05.2010. Die darin enthaltene Annahme, dass I. Schulz das in der 4. Mitgliederversammlung erteilte Mandat zur Gründung einer Körperschaft vorerst ruhen lässt, wird von der Mehrheit der Mitglieder später als Aufforderung an ihn gerichtet.

8. Mai 2010

Formelle disziplinarische Anhörung I. Schulz (Amtsenthebung)

U. Jacob übermittelt mit E-Mail vom 07.05.2010 eine erste Indikation zum Sachverhalt. In einer Telefonkonferenz am 08.05.2010 wird I. Schulz mitgeteilt, dass er seines Amtes als Apostel der "Oldapostolic Church" enthoben ist. Am folgenden Sonntag den 09.05.2010 erfolgt die Bekanntgabe der Entscheidung im Brotbrechen der Amtsträger (Vierfaches-Amt und Älteste). In der E-Mail vom 10.05.2010 stellt I. Schulz zwei unkorrekt dargestellte Sachverhalte der Bekanntgabe richtig.

6. Mai 2010

Formelle disziplinarische Anhörung I. Schulz (Verteidigung)

Eine erste Reaktion erfolgt mit Schreiben vom 23.04.2010. Die Anhörung findet dennoch am 27.04.2010 als Telefonkonferenz statt. Am 06.05.2010 übermittelt I. Schulz dann eine Schrift zu seiner Verteidigung an das Apostolat.

22. April 2010

Formelle disziplinarische Anhörung I. Schulz (Anklage)

I. Schulz wird am 22. April 2010 von U. Jacob per E-Mail über seine am 27. April 2010 geplante formelle disziplinarische Anhörung informiert.

Neben dem formellen Teil (S. 1f) enthält die anschließend übersandte Schrift zur formellen disziplinarischen Anhörung die Resolution Nr. 10 des Apostolat (S. 3) gegen die ein Verstoß geltend gemacht wird. Zudem liegt ein von H.G. Richter am 19. April 2010 verfasster Zeugenbericht über seine Sicht der Geschehnisse in der Lehre am 11. April 2010 und dem Gottesdienst am 17. April 2010 bei.

13. April 2010

Teilnahme I. Schulz an der CoA

I. Schulz kündigt mit E-Mail vom 13.04.2010 seine Teilnahme an der im September stattfindenden Conference of Apostels (CoA) an.

3. April 2010

4. Mitgliederversammlung

Am 3. April 2010 fand die 4. Mitgliederversammlung statt. Dem geschäftsführenden Apostel wurde das Mandat übertragen, den Verein in eine Körperschaft öffentlichen Rechts zu überführen.